Die Stadt informiert heute noch einmal über die Pläne für die forensische Klinik auf der Kleinen Höhe. Gegner des Projekts fordern von Oberbürgermeister Andreas Mucke Antworten – sie fühlen sich als Bürger zweiter Klasse. Die Stadt hat sich klar auf die Kleine Höhe als Standort für die Forensik festgelegt – und das nach Ansicht der Anwohner nie schlüssig begründet.
Autor: BI Kleine Höhe
Offener Brief
Bürgerinitiative „Kleine Höhe“
Offener Brief an Herrn Oberbürgermeister Mucke den Rat der Stadt Wuppertal die Ratsfraktionen der Stadt Wuppertal, sowie die Pressevertreter in der Region
Offener Brief der BI Kleine Höhe an OB Andreas Mucke zur geplanten Forensik auf der Kleinen Höhe
Betr.: zur Entscheidung anstehender Bebauungsplan 1237 für den Standort Lichtscheid
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Mucke, durch den vorgelegten und zur Entscheidung anstehenden Bebauungsplan 1237 für den Standort Lichtscheid in Verbindung mit der Veränderungssperre – Drucksache 1237 – wird deutlich, dass die Stadt Wuppertal und ihre Entscheidungsträger zu keiner Zeit beabsichtigten, die Prüfung der Kleinen Höhe als potentiellen Standort für eine Forensik Ergebnis offen zu gestalten. Offener Brief weiterlesen
Forensik: Großer Ärger an der Kleinen Höhe
Radio Wuppertal Lokalnachrichten
01.09.2016
Die Pläne der Stadt für ein Wohngebiet auf Lichtscheid sorgen an anderer Stelle für großen Ärger. Die Elterninitiative Kleine Höhe sagt: wir sind Bürger zweiter Klasse. Die Stadt plant auf Lichtscheid, wo das Land die Forensische Klinik bauen wollte, ein Wohngebiet. Damit legt sie sich deutlich für die Kleine Höhe als Forensik-Standort fest. Die Initiative sagt: die Stadt und die Spitzen der Großen Koalition verschweigen dem Stadtrat alle Argumente, die gegen die Kleine Höhe sprechen – Umweltprobleme und hohe Folgekosten. Die Fraktionsvorsitzenden der Großen Koalition würden nicht mit den Bürgern vor Ort sprechen.
Quelle: Radio Wuppertal
Chronik einer „attraktiven Wohnbebauung“
Die Kleine Höhe als Standort für eine Forensik wird 2012 vom damaligen OB Jung zu dem Zeitpunkt ins Spiel gebracht, als die Pläne der Ministerin Steffens bekannt wurden. Die 2015 erstmals benannten Wohnbebauungpläne wirken heute, vor dem Hintergrund der jahrelangen Untätigkeit zumindest bemerkenswert:
OB Jung, Aussschnitt WDR-Aktuell vom 02.11.2012
Rundschau: Forensik symbolische Baustelle
2018: Das Land NRW zieht die Fläche Müngstener Straße zurück. Die dadurch für den Bau einer Klinik frei gewordene Fläche an der Parkstraße wird sofort von der örtlichen Politik für Gewerbe ins Spiel gebracht um den Bau der Forensik an dieser Stelle zu verhindern. Ein Ratsbeschluss erfolgt auf dem Fuße.
2019: Das Land NRW fordert die Städte auf, vorgeschlagene Wohnbaupotentialflächen zu bewerten bzw. eigene Vorschläge in die Regionalplanung einzubringen.
Pressemitteilung der Elterninitiative Kleine Höhe
Pressemitteilung der Elterninitiative Kleine Höhe „Keine Forensik in Wuppertal“ Fortsetzung Informationsveranstaltung und Fragestunde mit OB Andreas Mucke
Wuppertal, den 31.08.2016
Herr OB Andreas Mucke steht am Dienstag, dem 06. September 2016, um 19.30 Uhr, nochmal im Gemeindezentrum Röttgen Rede und Antwort zu den Forensikplanungen auf der Kleinen Höhe. Er wird die Fragen seiner Bürger nun hoffentlich endlich beantworten und sich einer echten Diskussion stellen, die bedauerlicherweise beim ersten Teil der Veranstaltung nur sehr unzureichend stattgefunden hat. Pressemitteilung der Elterninitiative Kleine Höhe weiterlesen
Eingebettet in Landschaftsschutzgebiete
Gewerbegebiet?
Erst der Blick über die Stadtgrenzen hinaus zeigt, wie sehr die Kleine Höhe von Landschaftschutzgebieten umgeben ist.
„Gewerbegebiet“ ist ein planerisches Relikt aus dem Jahr 1968, dass in der politischen Diskussion dazu dient, Natur und Umweltaspekte systematisch auszublenden. Die Kleine Höhe landwirtschaftlich bewirtschafteter Freiraum umgeben von Landschaftsschutz.
Im Detail wir das noch deutlicher:
Die grünen Gebiete zeigen die Bereiche rund um die Kleine Höhe, die im Geoportal als Landschaftsschutzgebiet gekennzeichnet sind. (Montage BI Kleine Höhe, rot Gewerbegebiet, blau Forensik)
Kreis plant neue Naturschutzgebiete
Kreis plant neue Naturschutzgebiete

Velbert. Velbert soll sieben Zonen hinzubekommen, zwei sollen erweitert werden. Nabu begrüßt die Pläne, will aber noch Verbesserungsvorschläge machen.
Velbert soll sieben neue Naturschutzgebiete bekommen. Außerdem sollen zwei von drei bestehenden Naturschutzgebieten erweitert werden. Das sieht der Neuentwurf des Landschaftsplans für den Kreis Mettmann vor, der am Donnerstag, 1. September, bei der Kreisverwaltung zur Einsichtnahme für die Bürger offengelegt wird.
Neu ausgezeichnet werden sollen im Norden Velberts die Naturschutzgebiete Hesperbachtal, Asbachtal, Eickelbachtal und Priehlbachtal, im Süden der Stadt die Gebiete Eignerbach-Niederung, Hohdahlbachtal und der Oberlauf der Düssel. Die bestehenden Naturschutzgebiete Deilbachtal und Felderbachtal sollen zum Teil erheblich erweitert werden. Kreis plant neue Naturschutzgebiete weiterlesen
Infoveranstaltung
Warum es sich lohnt, am 06.09. an der Fortsetzung der Infoveranstaltung teilzunehmen
Jedem, der einem der letzten lauen Sommerabend über die Kleine Höhe gegangen ist, stellt sich bei diesem Panorama die Frage: Ist ein solches Landschaftsbild wirklich nichts wert?
Der Stadt Wuppertal jedenfalls nicht. Sie plant weiter unermüdlich die Errichtung einer Forensischen Klinik genau an dieser Stelle.
In der Mitte des Bildes sollen ab 2020 fünf Meter fünfzig hohe Mauern ein Klinikgelände umzäunen, dass an anderer Stelle im Stadtgebiet nicht gewünscht ist. Alle Ratsbeschlüsse, die immer wieder als demokratische Legitimation dargestellt werden, fragen gar nicht danach, was hier verloren geht, sondern immer nur, was an anderer Stelle nicht sein darf. Infoveranstaltung weiterlesen
Forensik auf der Kleinen Höhe: Diskussion mit OB Mucke
Greifvögel an der Kleine Höhe
Wuppertal. Majestätisch segeln sie über Baumwipfel und Felder. Blitzschnell können sie vom Himmel fallen und ihre Beute aus der Luft ergreifen. Verschiedene Greifvogelarten, die bereits als ausgestorben galten, sind in das Bergische Land zurück gekehrt. Die Wanderfalken brüten beispielsweise jedes Jahr im Schornstein des Heizkraft werkes in Elberfeld. Greifvögel an der Kleine Höhe weiterlesen





WAZ 30.08.2016 | 06:00 Uhr


