Aktueller Planungsstand, wie geht es weiter?

Den Überblick über das laufende Planungsverfahren

… zu halten ist gar nicht so einfach. Deshalb versuchen wir an dieser Stelle den aktuellen Informationsstand, verbunden mit unseren Forderungen zusammen zu fassen.

Aktuell arbeitet in der Stadtverwaltung Wuppertal niemand daran, die Fläche der Kleinen Höhe für eine Forensische Klinik baurechtlich zu erschließen.

Durch das Zurückziehen des Geländes Müngstener Straße und die neue Option Parkstraße hatten sich Anfang des Jahres die Voraussetztungen geändert.
Entgegen den Beteuerungen einiger Stadtverordneter der BI-Kleine Höhe gegenüber im Hauptausschuss vom 07.05 und einem Schreiben von OB Mucke die Situation eine Neubewertung zu unterziehen, legte die Verwaltung im September überraschend eine Vorlage zur Weiterplanung an der Kleine Höhe vor. Die Entscheidung musste vertagt werden weil versäumt wurde, die BV-Uellendahl-Katernberg mit einzubeziehen.
Die Vorlage wurde inzwischen in der BV-Uellendahl-Katernberg beraten und einstimmig abgelehnt.
Verfahrenstechnisch sind die Voraussetzungen jetzt geschaffen um am 08.11.2018 dem Stadtentwicklungsausschuss erneut die Beschlussvorlage_VO_0739_18 vorzulegen. Diesmal zur Abstimmung.

Die Bürgerinitiative bleibt bei Ihrer fundamentalen Kritik in folgenden Punkten:

  1. Die versprochene Neubewertung hat nicht stattgefunden.
  2. Der Beschlussvorlage fehlen jegliche Argumente. Der mündlich oft vorgetragenen Grund auf dem größtenteils versiegeltem Gelände Parkstraße  (Sonderfläche für polizeiliche Nutzung) eine Gewerbebebauung planen zu wollen, fehlt.
  3. Als Grund für die Vorlage wird die „Errichtung einer forensischen Klinik im Landgerichtsbezirk Wuppertal“ genannt. Dieser Grund ist irreführend, da es Aufgabe des Landes NRW ist, eine Forensische Klinik im Landgerichtsbezirk Wuppertal zu errichten.
  4. Richtigerweise hätte der Grund für diese Vorlage „Fortführung des Planverfahrens Kleine Höhe mit dem Ziel das Gelände Parkstraße für eine Nutzung als Gewerbefläche nutzen zu können“ heißen müssen.
  5. Die in Punkt 3 und 4 genannten Tatsachen halten wir für einen Skandal, da hier von der Verwaltung versucht wird, die politischen Vertreter in den Gremien und die Bürger dieser Stadt an der Nase herum zu führen, da die öffentliche Darstellung eklatant von der Beschlussvorlage abweicht. Die parallel zur Vorlage  formulierte Wünsche des OBs lenken aus unserer Sicht nur von der mangelhaften Beschlussvorlage ab. Die Vorlage ist in den Ausschüssen und im Rat abzulehnen. Genau so, wie es die BV-Uellendahl-Katernberg bereits getan hat.
  6. In der Zwischenzeit wird sich die BI Keine Höhe weiter und erneut dafür einsetzten, dass die Politik der Stadt Wuppertal endlich beginnt, sich mit der Beschäftigung mit dem eigentlich brennendem Themas zu beschäftigen:
    Welcher Standort im Stadtgebiet ist der bessere für Wuppertal? Initialbebauung an der Kleinen Höhe mit dauerhaft nicht verhinderbarer Folgebebauung auf der Restfläche zum Industriegebiet – mitten im Grüngürtel, oder Nutzung der bereits versiegelten Fläche Parkstraße. Verbunden mit dem großen Vorteil jegliche Planungsaufwendungen ruhen lassen zu können, und sich stattdessen mit wichtigeren Aufgaben zu beschäftigen als der Planung einer Forensischen Klinik.

Nächste Termine:

08.11.18 Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Bauen
14.11.18 Hauptausschuss
15.11.18 BV-Uellendahl-Katernberg
19.11.18 Rat der Stadt Wuppertal
06.12.18 Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Bauen
12.12.18 Hauptausschuss
17.12.18 Rat der Stadt Wuppertal

https://ris.wuppertal.de/info.php

Bürgerbeteiligung erwünscht

WZ 20.10.2018

BI Kleine Höhe arbeitet an Konzeptpapier

Die BI Kleine Höhe sucht Alternativen zur Forensik.⇥Foto: Andreas Fischer
DIE BI KLEINE HÖHE SUCHT ALTERNATIVEN ZUR FORENSIK. FOTO: ANDREAS FISCHER

Katernberg. Die Kleine Höhe soll Standort für die Forensik werden – das will das Land und will die Wuppertaler Verwaltung. Dafür will Oberbürgermeister Andreas Mucke vom Land ein Grundstück an der Parkstraße für ein Gewerbegebiet nutzen. Ein Eckpunktepapier soll dazu entwickelt werden. Ein ebensolches will auch die Bürgerinitiative Kleine Höhe bis zur nächsten Gremienrunde im November vorlegen. Das Ziel heißt laut Homepage der BI: Einen Gegenentwurf entwickeln, der Alternativen aufzeigt, wie die Kleine Höhe von morgen aussehen könnte. Originalartikel  Bürgerbeteiligung erwünscht weiterlesen

Ideen sammeln, jetzt online

Die auf unserem Sommerausklang begonnene Ideensamlung für das „Eckpunktepapier Kleine Höhe“ ist nun vollständig online.

Lesen Sie, was zu den Eckpunkten
Natur und Umwelt
Historisches
Landwirtschaft
Naherholung
Politik und Bürgerbeteiligung
was nicht in 1-5 passt
bisher geschrieben wurde.

Wir haben die Ideen und Anregungen bisher nur unsortiert gesammelt.

Im nächsten Schritt kommt es darauf an, dass möglichst alle Unterstützer zur Erhaltung oder Gestaltung der Kleinen Höhe ohne Bebauung mitmachen und weitere Gedanken einbringen.
Nutzen Sie die Kommentarfunktion im jeweiligen Eckpunkt oder schreiben Sie / Du / Ihr uns unter info@kleinehoehe.de

Teilnehmer aus Rat und Stadtentwicklungsausschuss beim Sommerausklang

Aber nicht nur Bürger, sondern auch insbesondere politisch Aktive fordern wir auf mitzumachen. Teilen Sie unsere Aktion unter Ihren Mitstreitern. Egal, ob Sie die Kleine Höhe erhalten wollen, sie „nur“ mit einer Forensik bebauen, oder das komplette Gewerbegebiet wollen. Lassen Sie sich auf unsere Art der Bürgerbeteiligung ein. Ein Perspektivenwechsel, dass die Kleine Höhe mehr sein kann als die vor 50 Jahren beschlossene „Gewerbefläche“, kann zu neuen oder besseren Ideen führen. Wir laden ein, aus Bürgerbeteiligung endlich auch eine Politikerbeteiligung zu machen.

Mehr zum „Eckpunktepapier Kleine Höhe“ hier.

Eckpunkt „Natur und Umwelt“

An dieser Stelle sammeln wir alle Ideen, was Wuppertal mit natur- und umweltpolitischen Blickwinkel aus der Kleinen Höhe machen könnte.
Bitte Kommentarfunktion nutzen, oder wenn Ihnen Anonymität wichtig ist, per Mail an info@kleinehoehe.de. Wir veröffentlichen Ihre Gedanken dann neutral.

Erste lose Sammlung von Stichpunkten und Anregungen:

  • „Die Kleine Höhe muss bleiben, damit auch unsere Kinder noch hier Natur erleben können“
  • Kleine Höhe als Naturerlebnisareal für Schulen und Kindergärten als Unterrichtsstätte.
  • Kleine Höhe deklarieren als Frischluftzone und starkregenableitende Zone = Bollwerk gegen den Klimawandel.
  • Landfläche den Schulen verpachten (Kosten übernehmen Förderwege der Schulen)
  • Anbau von Obst und Gemüse => Lehrziele Gesunde Ernährung …
  • Anregung: Doktorarbeit „Naturvielfalt Kleine Höhe“
  • Starkregen wird im Umweltgutachten nur mit alten Zahlen behandelt?
  • „Die Wuppertaler müssen dem Mucke die Fläche aus dem Kopf treiben“. Freundlicher Gruß – Ein Sauerländer
  • Klimawandel! Wir brauchen Versickerungsflächen bei Starkregen!!
  • Nabu: Klimakrise kommt bei uns an

    Wenn diese Flächen versiegelt werden, wird die Überflutung der Städte Velbert und Wuppertal extrem zunehmen. (Ergänzung BI: Das Oberflächenwasser der Kleinen Höhe fließt nach Neviges und Wülfrath)

  • Wildblumenwiesen, Raine. Teiche für Amphibien
  • Kleine Höhe als „Forschungsfläche Klimawandel“
  • „Was ist mit dem Wuppertal-Institut?
  • Fördermöglichkeiten  aus eckpunkte-fuer-aktionsprogramm-zum-insektenschutz/ prüfen
  • Wuppertals Chance nicht verstreichen lassen, als Umwelt-Innovations-Vorzeigestadt hervorzutreten.
  • Klimaschutz umsetzen!

Eckpunkt „Historisches“

An dieser Stelle sammeln wir alle Ideen, was Wuppertal aus historischer Sicht aus der Kleinen Höhe machen könnte.
Bitte Kommentarfunktion nutzen, oder wenn Ihnen Anonymität wichtig ist per Mail an info@kleinehoehe.de. Wir veröffentlichen Ihre Gedanken dann neutral.

Erste lose Sammlung von Stichpunkten und Anregungen:

  • Infotafel(n) aufstellen z.B. historische Wege, Hofschaften, Katen …

Kreuzung Schanzenweg = Schanze, was bedeutet das?Hinweise in Wikipedia: Schanze_(Siebeneick)

  • An der Schmitten (An der Schmiede): Historische Schmiede existiert noch!
  • Mündliche Überlieferung: An der alten Schmiede wurden Napoleons Soldatenpferde mit neuen Eisen beschlagen. (Was könnte da dran sein? Wer hat Lust zu recherchieren?)
  • Mündliche Überlieferung: 1811 als Napoleon mit seiner Grande Armee auf dem Weg nach Russland war, ist der mit den gut 200000 Mann hier durchmarschiert. „Die hätten wohl genau auf den Feldern unten an der kleinen Höhe biwakiert.“ (Was könnte da dran sein? Wer hat Lust zu recherchieren?)
  • Die Kreuzung an der Schanze (heute noch exakt so auf der Kleinen Höhe erlebbar!) soll ein wichtiger Verbindungsweg zur Zeit der Christianisierung zwischen dem Kloster Werden (Essen) und dem Bergischen- / Sauerland gewesen sein (wer hat hier genauere Informationen?)

Fazit: Der auch zum Thema Umwelt und Landwirtschaft gemachte Vorschlag, die Kleine Höhe zum Erlebnis- und Lernort mit zahlreichen Informationen zu machen, ist auch zum Thema „Historisches“ anwendbar. Möglicherweise spannend für Geschichtsunterricht direkt vor der Haustür – wenn denn an den Überlieferungen etwas dran ist.

Eckpunkt „Landwirtschaft“

An dieser Stelle sammeln wir Ideen, die Landwirtschaft an der Kleinen Höhe in die Zukunft führen würde.
Bitte Kommentarfunktion nutzen, oder wenn Ihnen Anonymität wichtige ist, per Mail an info@kleinehoehe.de. Wir veröffentlichen Ihre Gedanken dann neutral.

Erste lose Sammlung von Stichpunkten und Anregungen:

  • Informations- und Lernort für Bürger und Schüler (NRW-weit) zum Thema Landwirtschaft.
  • Gegenüberstellung von konvetionellem, integrativem und ökologischem Landbau durch Verpachtung der einzelnen Flächen mit entsprechenden Maßgaben.
  • Kooperation mit https://www.pharma-food.de/bayer-startet-transparenz-website-fuer-pflanzenschutzmittel/

    Bienenleben 2018 an der KH
  • Ort für Informationen der Umweltorganisationen zum Thema Zukunft der Landwirtschaft.
  • Mietgärten für Familien auf der KH = Urban Gardening!
  • Feldlerchen-Blühfelder anlegen (ZEIT-Artikel „Tschüs Lerche“!)
  • Landwirtschaft erlebbar und verstehbar machen.
  • Zukunftswerkstatt Landwirtschaft.
  • Landwirtschaft, die für Familien attraktiv gestaltet wird (z.B. Maislabyrinth)
  • Professionelle Infotafeln z.B. Dinkel
  • Ackerflächen als öffentliche Gärten / gepachtete Ackerfläche für Privatpersonen nutzen.
  • Produkte anbauen, die direkt vertrieben werden können.
  • Blühfelder und darin lebende Tiere durch Infotafeln in den Fokus rücken.
  • Wuppertal über die Stadtgrenzen hinaus als grüne Stadt der Zukunft attraktiv und bekannt machen. Alleinstellungsmerkmal!
  • Ökologische Aufwertung durch Bio-Landbau

 

Eckpunkt „Naherholung“

An dieser Stelle sammeln wir alle Ideen, was Wuppertal aus Gründen der Naherholung aus der Kleinen Höhe machen könnte.
Bitte Kommentarfunktion nutzen, oder wenn Ihnen Anonymität wichtig ist per Mail an info@kleinehoehe.de. Wir veröffentlichen Ihre Gedanken dann neutral.

Erste lose Sammlung von Stichpunkten und Anregungen:

  • Kleine Höhe durch Wegmarken als Zwischenpunkt in Rad- und Wanderkarten kennzeichnen. Somit dafür sorgen, dass die Kleine Höhe nicht vor der Öffentlichkeit versteckt wird, wie es heute der Fall ist.
  • Wanderwege wieder auszeichnen
  • Wer hat den alten A3 an der Kleinen Höhe verschwinden lassen?
  • Rad- und Fußweg zum S-Bahnhof Rosenhügel nutzbar machen und kennzeichen
  • Mit Kindern und Jugendlichen geführte Natur- (Flora, Fauna) Wanderungen machen.
  • geführte Wanderungen, mit örtlichen Besonderheiten, Werbung …
  • Was ist aus der alten Freilichtbühne geworden?
  • Mit Hilfe von EU-Tourismusfördermitteln eine Aussichtsplattform an der Kleinen Höhe errichten, die folgende Zusammenhänge der Landmarke nachvollziehbar macht:
  • Schanzenweg als Wanderweg nach Neviges ausweisen
  • Aussichts- und Fotografieranlaufpunkt für die großartigen Sonnenuntergänge an der Kleinen Höhe erstellen:
  • Wanderwege: „Ich bin heute alte Wanderwege entlang gegangen und dabei auch immer wieder über das Gebiet des Golfplatzes gekommen. Nicht ganz ungefährlich! Und auch nicht erwünscht. Wenn man das Areal für Publikum interessant machen will, müsste man die Wanderwege neu anlegen.“

Eckpunkt „Politik und Bürgerbeteiligung“

An dieser Stelle sammeln wir alle Ideen, wie Wuppertal mit einer Politik in Erscheinung treten könnte, Bürger tatsächlich bei der Entwicklung der Stadt mit einbezogen zu haben.
Bitte Kommentarfunktion nutzen, oder wenn Ihnen Anonymität wichtig ist per Mail an info@kleinehoehe.de. Wir veröffentlichen Ihre Gedanken dann neutral.

Erste lose Sammlung von Stichpunkten und Anregungen:

  • Das Bewusstsein der Bürger in der Umgegend aktivieren mit Vorträgen in allen Quartieren und somit Bürgerbeteiligung aktivieren
  • Werbung im Newsletter für die Bürgerinitiative katernberg@wir-im-quartier.com
  • Sehenswürdigkeit im grünen Wuppertal

    Eingangstor in die grüne Stadt Wuppertal

  • Bürgerinitiativen als Werbung für Wuppertal
  • Plakate am CAP-Markt, Infotafeln Bäcker, Eierautomat
  • Kontakt zu NABU aufnehmen
  • Öffentlichkeitwirksame Protestaktionen müssen geplant werden (Sternmarsch, Menschenkette)
  • Bürgerbeteiligung gibt es schon reichlich. Jetzt braucht es nur noch Politikerbeteiligung!
  • Mehr Informationen über die Kleine Höhe über den CAP-Markt und die Kirchengemeinden in den Eckbusch verbreiten
  • Infostände auf öffentlichen Veranstaltungen aufstellen
  • Eltern über Kindergärten und GGS Birkenhöhe aktivieren
  • Einbeziehung der Kleinen Höhe in das Stadtentwicklungskonzept Wuppertal 2030
  • Anlehnung nehmen an den Masterplan Grünes Städtedreieck
  • 2015 zerstreute Windenergieerzeugungplanungen neu bewerten

Eckpunkt „was nicht in 1 – 5 passt“

An dieser Stelle sammeln wir alle Ideen, was Wuppertal aus nicht unter die Eckpunkte 1-5 passenden Gründen aus oder an der Kleinen Höhe entwickeln könnte.
Bitte Kommentarfunktion nutzen, oder wenn Ihnen Anonymität wichtig ist, per Mail an info@kleinehoehe.de. Wir veröffentlichen Ihre Gedanken dann neutral.

Erste lose Sammlung von Stichpunkten und Anregungen:

  • Pfadfinder herholen
  • Die Fotos der Gegend dem WDR geben und um ständige Bericherstattung ersuchen
  • Die Kleine Höhe ist die Wasserscheide Rhein/Ruhr
  • Kalklandschaft und Geologie erklären
  • Hinweisschilder Hier zur Kleinen Höhe
  • Poster in Artztpraxen aushängen, Ärzte ansprechen
  • MIT-REDEN https://www.clownfisch.eu/…/workshop-initiative…/
  • spd-parteitagsbeschluss-zum-oekosystem-kleine-hoehe/
  • „Klagen im öffentlichen Interesse“
  • „das bauglände soll eine tinyhouse (googlen) selbstversorgersiedlung werden wo wir mit permakultur wirtschaften da diese die böden nicht auslaugt auch trockenperioden gut übersteht die siedlung soll nicht ans kanalnetz angeschlossen werden sondern kompostoiletten haben .. sie soll uns als zukunftsweisendes modell dienen das überall schule machen kann“