„PANIKGEN“:Kleine Höhe ist Krimi-Schauplatz

WZ 14.03.2019

Neviges/Wuppertal Die Wuppertaler Autorin Tanja Heinze hat sich vom Streit der Freifläche inspirieren lassen und die Handlung dorthin verlegt.

Wo sich jetzt noch die Freifläche auf der der Kleinen Höhe befindet, siedelt Autorin Tanja Heinze eine Klinik an, die ein Panikgen erforscht. Foto: Ulrich Bangert

Auf der Kleinen Höhe zwischen Elberfeld und Neviges entsteht keine Forensische Klinik, sondern ein Forschungsinstitut, im dem an Medikamenten gegen Burnout-Symptomen und Panikattacken geforscht wird. Die fiktive „Medicor-Klinik“ spielt eine bedeutende Rolle in dem neusten Kriminalroman von Tanja Heinze. Die Wuppertalerin und passionierte Schwimmerin, die regelmäßig im Nevigeser Panoramabad ihre Runden zieht und darüber hinaus viele Verbindungen in den Wallfahrtsort unterhält, hat die lebhafte Diskussion über die mögliche Bebauung der Freifläche aufgegriffen. Originalartikel  „PANIKGEN“:Kleine Höhe ist Krimi-Schauplatz weiterlesen

Reese erweist SPD Bärendienst

WZ, 11. März 2019 S. 26, Wuppertaler Leserbriefe

Zu: Kleine Höhe: SPD kritisiert Grüne für Ablehnung

Den verbalen Angriff des SPD-Fraktionsführers auf die Grünen kann man nur als dreist, ja sogar als dummdreist bezeichnen. Denn Herr Reese versucht, die Wuppertaler Wähler für dumm zu verkaufen. Er macht eine Milchmädchenrechnung auf, indem er Zahlen gegeneinander aufrechnet, die man bei einem ökologischen System wie einer Landschaft (…) nicht einfach so rechnen kann. Denn bei einem Ökosystem wie der Kleinen Höhe (…) spielen noch eine Vielzahl an Faktoren für deren zukünftige, nachhaltige Entwicklung eine Rolle, die Herr Reese einfach übergeht und nicht berücksichtigt bei seinem politischen Vorgehen. Um eine Forensik herum müssen Mindestabstände eingehalten werden, die über das Forensikgelände hinausgehen, es müssen Ausgleichsflächen für den Artenschutz abgerechnet werden, die das landwirtschaftliche Gebiet weiter verringern und zum Teil nicht mehr wirtschaftlich machen können. Durch den Bau der Forensik und der dafür notwendigen Infrastruktur werden ökologische Zusammenhänge auseinandergerissen, wie zum Beispiel Biotope, die unwiederbringlich zerstört werden, ganz abgesehen davon, dass generell nicht sicher ist, ob die Ausgleichsflächen von den geschützten Tieren wie der Feldlerche überhaupt angenommen werden. Wenn nicht, sind auch diese Tiere für das ökologische Gleichgewicht (…) verloren. Originalartikel Reese erweist SPD Bärendienst weiterlesen

Beschluss zur Planung der Parkstraße als Gewerbefläche

NJUUZ 19.02.2019 20:44

Mal Klartext reden

https://kleinehoehe.de/eine-tolle-atmosphaere/ ©BI Kleine Höhe

Die Kleine Höhe, ein landwirtschaftlich genutztes Gebiet, umgeben und durchzogen von Landschaftsschutzgebieten inmitten eines Grüngürtels zwischen Neviges und Wuppertal zu bebauen treibt Politiker um, seit es solche Pläne gibt. Seit über 50 Jahren!

Schon in den 80er Jahren setzte sich die Erkenntnis durch, dass ein Industriegebiet an der Kleinen Höhe aus ökologischen Gründen (1) abzulehnen sei. Doch die Geister des „Fortschritts durch Flächenversiegelung“ ließen nicht locker. Unzählige Anläufe, die einmal von Neviges erworbene Fläche doch noch irgendwie zu einem Geschäft zu machen, gab es viele.

Seit 2012 steht nun nicht mehr die Bebauung der Kleinen Höhe mit Industrie, Gewerbe oder Wohnbebauung auf der Tagesordnung, sondern eine Forensische Klinik. Mit dem Tag, als Düsseldorf einen landeseigenen Standort im südlichen Stadtgebiet Wuppertals auf dem Plan rief, begannen die Abwehraktionen der Wuppertaler Politik gegen diese Pläne. Wie es gerade passte, wurden Gründe ersonnen, warum es an diesen Standorten auf keinen Fall eine Forensische Klinik geben durfte. Hatte 2012 OB Jung noch mit der Begründung, „die Kleine Höhe sei der verträglichere Standort“, sich vor „seine“ Bürger auf den Südhöhen gestellt, und hatte man dann 2015 in den Anträgen noch von einer möglichen Wohnbebauung auf dem Grundstück des Landes gesprochen, so macht sich heute die Politik nicht einmal mehr die Mühe, Ihre Maßnahmen zu begründen, die diesmal dazu führen sollen, dass das landeseigene Grundstück erneut nicht zur Verfügung stehen darf und die Klinik ohne jegliche öffentliche Abwägung wieder nur an der Kleinen Höhe in Frage kommt.

Der von der FDP am 13.09.18 eingebrachte und von CDU, SPD und FDP am 14.02.2019 beschlossene Antrag „Grundsatzbeschluss gewerblich Nutzung Parkstraße/Erbschlö“ dient wieder nur dem Ziel, eine Forensische Klinik an dieser – und unwiderlegt für eine solche Klinik geeignete und bestens erschlossene Fläche – zu verhindern.

Begründet wird der Antrag mit dem Mangel an Gewerbeflächen, die zur Ansiedlung von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen und zur Generierung von Gewerbesteuermitteln für den städtischen Haushalt unverzichtbar seien.

Die wahren Gründe bleiben unbenannt. Die genannten Gründe werden in keinster Weise untermauert. Originalartikel  Beschluss zur Planung der Parkstraße als Gewerbefläche weiterlesen