Forensik bleibt Konfliktthema

Gabriela Ebert, Bezirksbürgermeisterin von Uellendahl-Katernberg, blickt voraus.

Die Diskussion um die Forensik reißt nicht ab. Die Kleine Höhe ist immer noch möglicher Standort. Peter Sondermann/city-luftbilder.de, Bild 1 von 2

Uellendahl-Katernberg. Er hat schon Tradition, der Fragebogen der WZ an die Bezirksbürgermeister zum neuen Jahr.

Diesmal: Gabriela Ebert (SPD), Bezirksbürgermeisterin von Uellendahl-Katernberg.

Auf welche Projekte oder Veranstaltungen freuen Sie sich 2018 besonders in Ihrem Bezirk?

Gabriela Ebert: Der Künstlertreff Dönberg wird auch in diesem Jahr wieder mit spannenden Ausstellungen im Frühjahr und Herbst ein interessanter Treffpunkt sein. Im Freibad Mirke ist für den 19. Mai mit „Afrital“ eine Veranstaltungsplattform für zugewanderte Menschen aus Afrika und alle Wuppertaler geplant, bei der die reiche Kultur des Kontinents in vielfältiger Form präsentiert wird. Darüber hinaus werden wieder viele Vereine und Initiativen über das Jahr hinweg zeigen: Hier kann man gemeinsam feiern.

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GRÜNE: Bürgerbeteiligung im Rückwärtsgang

September-Newsletter der GRÜNEN-Fraktion

Bebauungsplanverfahren Maßregelvollzugsklinik (Forensik) – Kleine Höhe

Weil die Informationen auf der städtischen Homepage zum Bebauungsplanverfahren Forensische Klinik nicht vollständig scheinen, stellte die GRÜNE Ratsfraktion zur Ratssitzung eine Anfrage zum aktuellen Zeitplan im Bebauungsplanverfahren, Bürgerbeteiligung u.a.. Die Antwort der Verwaltung: es gibt keine weitere Bürgerbeteiligung über die gesetzlich vorgesehene Mitwirkung hinaus und die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes soll im November/Dezember erfolgen, ein genauer Termin steht noch nicht fest.

Quelle: Newsletterhttps://www.gruene-wuppertal.de/fraktion/anfragen/

Rundschau: Grüne kritisieren Kleine-Höhe-Verfahren

Grüne: Kritik an Kleine-Höhe-Verfahren

Pläne liegen in Sommerferien aus

Protest-Plakat. FOTO: Michael Bergmann
Wuppertal. Die Wuppertaler Grünen kritisieren, dass die Pläne zum Bau einer Forensischen Klinik auf der Kleinen Höhe ausgerechnet in den Sommerferien öffentlich ausliegen.

Wegen der Urlaubszeit könnten Bürger „die Zeit für Stellungnahmen und Einwendungen nicht optimal nutzen“, so Ilona Schäfer, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion. „Wer jetzt im Urlaub verweilt, erfährt erst verspätet von der Auslegungsfrist und kann weniger Zeit in die Formulierung von Kritik gegen den Bebauungsplan aufwenden.“ Darüber hinaus sei zu beachten, dass betroffene Anwohner, „die innerhalb dieser Frist keine Stellungnahme abgeben, später nicht berechtigt sind, gegebenenfalls gegen das Bauvorhaben zu klagen“. Originalartikel Rundschau: Grüne kritisieren Kleine-Höhe-Verfahren weiterlesen

FDP Fraktion für Komplettbebauung der Kleinen Höhe

Mucke soll Alternativ-Flächen benennen!

njuuz 17.03.2017 13:42

Die Fraktion der Freien Demokraten kritisiert den Oberbürgermeister Andreas Mucke für seine Äußerungen, dass er keine weiteren Planungen außer denen für eine Forensik auf der Kleinen Höhe befürworten werde. Originalartikel FDP Fraktion für Komplettbebauung der Kleinen Höhe weiterlesen

Gelegenheit zum Austausch am 16. März

mit einem politischen Unterstützer zur Erhaltung der Kleinen Höhe als Kulturlandschaft:

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit lade ich Sie herzlich zum „Quartierspalaver Katernberg“ ein. Ich möchte gerne erfahren, was die Menschen am Katernberg und in der Beek bewegt, mit welchen Themen sie sich beschäftigen, was sie sich für ihr Quartier wünschen. Der Katernberg wird mit der Beek das 10. Quartier sein, das ich mit der Veranstaltungsreihe „Quartierspalaver“ besuche. Gelegenheit zum Austausch am 16. März weiterlesen

SPD Parteitagsbeschluss zum Ökosystem Kleine Höhe

Ordentlicher Unterbezirksparteitag der SPD Wuppertal am 23.04.2016

Beschluss E1 Erhalt des Ökosystems Kleine Höhe 1

Derzeit wird im Rahmen eines Bebauungsplanverfahrens die Möglichkeit der Errichtung einer Maßregelvollzugsklinik auf der Kleinen Höhe geprüft. Die Wuppertaler SPD setzt sich hierbei für den weitestmöglichen Erhalt des Natur- und Freiraums in diesem Gebiet ein und fordert hierzu die Entwicklung einer „Kulturlandschaft Kleine Höhe“ auf den verbleibenden Flächen. Die SPD-Ratsfraktion wird gebeten, in dieser Richtung tätig zu werden und gleichzeitig als Ausgleich für die Darstellung der für unsere Stadt wichtigen Gewerbeflächen an erschlossenen, ökologisch weniger bedeutsamen Stellen zu sorgen.

Quelle SPD-Wuppertal, Parteitage

Bereitschaftspolizei zieht 2021 um

WZ WUPPERTAL 25. Juni 2015

Von Andreas Boller

Land plant Baubeginn an der Parkstraße 2019. Wird Platz für die neue Forensik geschaffen?

Peter Sondermann/ City Luftbilder In der unmittelbaren Nachbarschaft der Landesschulen wird der Neubau der Bereitschaftspolizei an der Parkstraße ab 2021 gebaut.
Ronsdorf. Mit der Jugendvollzugsanstalt sowie den Landesfinanz- und Justizvollzugsschulen sind an der Parkstraße bereits drei Landeseinrichtungen in Betrieb. Die vierte könnte ab 2021 mit der Bereitschaftspolizei folgen. Diese Auskunft hat die FDP-Ratsfraktion von der Verwaltung auf eine Anfrage zu den Umzugsplänen der Bereitschaftspolizei erhalten. Erstmals werden offiziell konkrete Daten genannt: Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) plant den Beginn für einen Neubau an der Parkstraße im 2. Quartal 2019 und geht von einer Bauzeit von zwei Jahren aus.

Stadt will auf dem Gelände hochwertige Bebauung

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Kleine Höhe darf keine Gewerbefläche werden

WZ Donnerstag, 29. August 1991
Wuppertaler Leserbriefe/Sprockhövel

Zum Artikel von Michael Hartmann „Bei Gewerbeflächen mehr Mut beweisen“ vom 20. Juli

„Kröten statt Arbeit?“ Diese Frage stellt Herr Hartmann am 20. Juli in seinem Kom

mentar zur Klage des CDUVorsitzenden Hermann Josef Richter über die scheinbare Mutlosigkeit der Politiker und Politikerinnen, Entscheidungen zur Ausweisung von Gewerbeflächen zu treffen. Herr Richter führt in seiner Argumentation wieder das Thema Kleine Höhe ins Gespräch.

Die Kleine Höhe darf meiner Ansicht nach aus ökologischen Gründen nicht als Gewerbegebiet ausgewiesen werden. Dies beschloß auch der Rat der Stadt im Jahr 1984, sogar mit den Stimmen der CDU. Industriegebiete auf der „grünen Wiese“ auszuweisen, widerspricht solchen Erkenntnissen, wonach Wohnen und Arbeiten wieder näher zueinander gebracht werden müssen, um möglichst weite Wege – und damit den Kfz-Verkehr und die Ausweisung von Parkraum – einzusparen.

Benötigte Gewerbeflächen sollten durch die Wiedernutzung von Gewerbeflächen gedeckt werden. Ebenso muß die Industrie ermutigt werden, im Mehretagenbau zu arbeiten. Dies ist auch laut eines aktuellen Gutachtens für Wuppertal die billigere und umweltverträglichere Lösung. Daß moderne Arbeitsplätze eine optimale Anbindung an das

ÖPNV-Netz haben müssen, muß nicht besonders betont werden. Beides trägt jedoch zum sparsamen Umgang mit vorhandenen Gewerbeflächen bei.

Die Entwicklung darf auf keinen Fall dahingehen, daß, wie kürzlich von einem Wuppertaler Unternehmen geplant, pro Arbeitsplatz 300 Quadratmeter Fläche benötigt werden. Hier stimmen die Relationen nicht mehr! Rechnet

man solche Flächenbedürfnisse mit dem Faktor Zeit hoch, dann bauen wir tatsächlich bald die letzten „Krötenplätze“ zu.

Irmgard Wohlert
Mitglied für Die Grünen im Umweltausschuß

Kleine Höhe gerettet

Blickpunkt des CDU-Kreisverbands
Wuppertal, 03.05.1985

Industrieansiedlung gestoppt

Rettung in fast allerletzter Minute: Die Pläne für eine Industrieansiedlung auf der Kleinen Höhe im Wuppertaler Norden sind nun endgültig vom Tisch. Mit ihr flogen auch die Papier-ldeen von einer Ersatzbundesstraße 7 über Aprath, Obensiebeneick und Dönberg in den Papierkorb. „Ein Sieg für den Umweltschutz, ein Sieg der Vernunft,“ kommentiert Stadtverordneter und Landtagsabgeordneter Dr. Hans-Jürgen Lichtenberg (CDU) diese Entscheidung. Lichtenberg war einer der ersten gewesen, der erkannt hatte, daß die Baupläne für die Kleine Höhe aus Umweltschutz-Gründen nicht zu vertreten waren.

Mit 21 Millionen Mark sollte ein heiles Stück niederbergischer Landschaft auf einer 120 Hektar großen Fläche zum Industriegebiet verschandelt werden. Ein ökologisches Gutachten und massive Proteste aus allen Teilen der Bevölkerung ließen schnell Zweifel aufkommt, ob das alles so richtig war. Lichtenberg gelang es, erst seine eigenen Fraktionskollegen vom Gegenteil zu überzeugen. Nach der Kommunalwahl im vergangenen Herbst begriff dann auch die SPD, wo es langgeht: Mit großer Mehrheit entschied der Rat die Einstellung des Bauleitplans für die Kleine Höhe. Lichtenberg freut sich: „Da hat sich mal ein zäher Kampf ausgezahlt.“