„Die Bundesgartenschau hat mit Nachhaltigkeit nichts zu tun“

WZ 06.02.2020

WUPPERTALER ORTSBAUERNSCHAFT:

Interview Landwirt Martin Dahlmann kritisiert die Schau und befürchtet weiteren Flächenfraß.

Landwirt Martin Dahlmann würde sich Alternativen zur Buga wünschen. Foto: Tanja Bamme

Von Claudia Kasemann

Bundesgartenschau in Wuppertal: Viel wird über das Thema derzeit diskutiert. Während sich die einen auf Blumenbeete und Besucher freuen und sie als Beitrag zum Image-Gewinn für die Stadt sehen, kritisieren andere das Großprojekt als überflüssig, teuer und ungeeignet für die Bergische Metropole. Im Gespräch mit der WZ erklärt Martin Dahlmann, Vorsitzender der Orts- und Kreisbauernschaft, warum er die Veranstaltung kritisch sieht.

Info
Landwirte im Tal

Person Martin Dahlmann ist Ortsvorsitzender und Kreisvorsitzender der Kreisbauernschaft Mettmann, zu der das Bergische Städtedreieck ebenfalls gehört.

Zahl Es gibt etwa 100 landwirtschaftliche Betriebe im Stadtgebiet, Haupt- und Nebenbetriebliche.

Informationen Wuppertaler Betriebe präsentieren sich und ihre Aktivitäten online:

www.bauern-in-wuppertal.de

Herr Dahlmann, was haben Sie gegen die Bundesgartenschau – es geht doch um Natur?

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Offen gesagt

WZ vom 25.01.2020

Düsseldorfer Entscheidungshilfe

Es ist schon ärgerlich, dass es eines Weckrufes aus Düsseldorf bedarf, damit Wuppertal sich noch einmal und hoffentlich endgültig mit einem Thema beschäftigt, das für viele Menschen in dieser Stadt von größter Bedeutung ist.


Von Lothar Leuschen

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) drängt in der Forensik-Frage. Kleine Höhe? Oder doch Parkstraße in Ronsdorf? Dass der Kelch noch einmal ganz an Wuppertal vorübergeht, ist mittlerweile leider recht unwahrscheinlich. Darum haben sich all jene viel zu wenig bemüht, die wie die CDU derzeit vor allem damit beschäftigt zu sein scheinen, sich selbst zu erledigen. Und auch die SPD ist noch zu Zeiten der rot-grünen Landesregierung nicht mit genügend Nachdruck vorstellig geworden, um zu verhindern, dass Wuppertal vollends zur Gefängnisinsel Nordrhein-Westfalens gemacht wird. Also droht der Stadt nach dem Gefängnis für erfahrene Kriminelle und der Haftanstalt für den Nachwuchs nun auch noch das Therapiegebäude für psychisch kranke Straftäter. Originalartikel Offen gesagt weiterlesen

Geduldsfaden gerissen oder Wahlkampfthema abgeräumt?

wz.de 22.01.2020

Wuppertal Bis Sommer Baurecht für die Kleine Höhe, sonst baut das Land an der Parkstraße.

Ungefähr an dieser Stelle soll auf der Kleinen Höhe eine Klinik für forensische Psychiatrie errichtet werden. Foto: Ulrich Bangert Wuppertal Bis Sommer Baurecht für die Kleine Höhe, sonst baut das Land an der Parkstraße.

Von Andreas Boller

Karl-Josef Laumann (CDU), NRW-Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, hat der Stadt Wuppertal ein Ultimatum bezüglich der Planungen für eine forensische Einrichtung auf der Kleinen Höhe gestellt. In einem Schreiben an Oberbürgermeister Andreas Mucke (SPD), das der Redaktion vorliegt, heißt es: „Sollte der Satzungsbeschluss nicht bis zur Mitte des Jahres (2020, d. Red) gefasst worden sein, bitte ich um ihr Verständnis, dass ich den Landesbeauftragten für den Maßregelvollzug anweisen werde, die Fläche an der Parkstraße zur Bebauung zu benutzen.“
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BI Kleine Höhe im Gespräch mit NRW Umweltministerin Heinen-Esser

Martin Sträßer MdL: „Kleine Höhe – eine Frage der Abwägung“

Landtagsabgeordneter arrangiert Gespräch der Bürgerinitiative mit Ministerin Heinen-Esser

Im Gespräch zum Thema „Kleine Höhe“: Uwe Teubner, Anna Mahlert, Gabriele Schnabel (nicht im Bild), Martin Sträßer MdL und Ministerin Ursula Heinen-Esser | PR Sträßer MdL

Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen traf sich auf Einladung des örtlichen Landtagsabgeordneten Martin Sträßer (CDU) zu einem Gespräch mit einigen Mitgliedern der Bürgerinitiative „Kleine Höhe“ (BI) und dem Velberter Bürgermeister Dirk Lukrafka. Nicht das Projekt Forensik war der Gesprächsgegenstand, wohl aber der geplante Standort „Kleine Höhe“. BI Kleine Höhe im Gespräch mit NRW Umweltministerin Heinen-Esser weiterlesen

Regionalplanverfahren: Nur noch bis Freitag 17.01.2020 Frist zur Beteiligung!

Mehr Wohnbauland am Rhein

Endspurt zum Thema Wohnbebauung am Asbruch und an der Kleinen Höhe!

Mit diesen Plänen sollen die Ziele der aktuellen Wuppertaler Stadtentwicklungspolitik in Stein gemeißelt werden:Grafik/Montage BI-KH, Quellen: Siehe unten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Feldlerche
Die Kleine Höhe ist der letzte Lebensraum für die Feldlerche im Wuppertaler Stadtgebiet

Ein gleichzeitiges Überplanen der Landschaft zwischen Velbert und Wuppertal öffnet der endgültigen Zerstörung des Grünzugs und damit des Lebens-, Kultur- und Freiraums an der Kleinen Höhe Tür und Tor.

Zusammen mit der Gewerbe- und Klinikfläche, die auch noch in den Regionalplänen zu finden sind, ist diese Zersiedelung der Fläche abzulehnen!

So geht es:
- klassisch per Brief an Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 32, Postfach 300865, 40408 Düsseldorf,
- per Fax an 0211 / 475-2982,
- per E-Mail  an Dez32.Regionalplanung@brd.nrw.de,
- persönlich an den unterschiedlichen Auslegungsstellen, wo ein Mitarbeiter der jeweiligen Behörde die Anregungen dann per Niederschrift dokumentiert. Die Regionalplaner der Bezirksregierung bitten hierfür um vorherigen Anmeldung (0211 / 475-2357)
http://www.brd.nrw.de/bausteine/_MTT/MTT_Wohnbauland_Offenlage_2_F.html

Auch eine schlichte formlose Mail an Dez32.Regionalplanung@brd.nrw.de ist eine gültige Eingabe, der Beachtung geschenkt werden muss!

Quellen:

https://www.giscloud.nrw.de


https://wunda-geoportal.cismet.de

Verweise: Regionalplan: Offenlegungsfrist 17.01.2020Regionalplan sieht jetzt 17 neue Siedlungsflächen vorRegionalplan: Widerspruch nur noch bis Ende September möglichWohnbaufläche Asbruch u.a. für Regionalplan in den Wuppertaler Bezirksvertretungen

Regionalplan: Offenlegungsfrist 17.01.2020

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat die Planungen neuer Wohngebiete bereits Anfang Dezember erneut offengelegt. Siehe WZ-Artikel vom 03.01.2020

Für den Bereich Uellendahl-Katernberg geht es um diese Flächen:

Die aktuellen Pläne aus Düsseldorf findet man hier:
http://www.brd.nrw.de/planen_bauen/regionalplan/rpdaenderungen/01rpdaen.html

Den letzte Ratsbeschluss zu diesem Thema findet man hier: https://ris.wuppertal.de/to0050.php?__ktonr=95484

Dieser Stand der Planungen belegen einmal mehr, dass das Zusammenwachsen der Städte und die Aufgabe des Grünzuges zwischen Neviges und Wuppertal aktiv von den Regierenden gewollt wird und der Umwelt und Landschaftsschutz hintangestellt wird.

Bis zum 17.01.2020 hat jeder Bürger das Recht eine Stellungnahme dazuabzugeben: http://www.brd.nrw.de/bausteine/_TT/TT_Wohnbauland_Offenlage_2_F.html