Gelegenheit zum Austausch am 16. März

mit einem politischen Unterstützer zur Erhaltung der Kleinen Höhe als Kulturlandschaft:

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit lade ich Sie herzlich zum „Quartierspalaver Katernberg“ ein. Ich möchte gerne erfahren, was die Menschen am Katernberg und in der Beek bewegt, mit welchen Themen sie sich beschäftigen, was sie sich für ihr Quartier wünschen. Der Katernberg wird mit der Beek das 10. Quartier sein, das ich mit der Veranstaltungsreihe „Quartierspalaver“ besuche. Gelegenheit zum Austausch am 16. März weiterlesen

SPD Parteitagsbeschluss zum Ökosystem Kleine Höhe

Ordentlicher Unterbezirksparteitag der SPD Wuppertal am 23.04.2016

Beschluss E1 Erhalt des Ökosystems Kleine Höhe 1

Derzeit wird im Rahmen eines Bebauungsplanverfahrens die Möglichkeit der Errichtung einer Maßregelvollzugsklinik auf der Kleinen Höhe geprüft. Die Wuppertaler SPD setzt sich hierbei für den weitestmöglichen Erhalt des Natur- und Freiraums in diesem Gebiet ein und fordert hierzu die Entwicklung einer „Kulturlandschaft Kleine Höhe“ auf den verbleibenden Flächen. Die SPD-Ratsfraktion wird gebeten, in dieser Richtung tätig zu werden und gleichzeitig als Ausgleich für die Darstellung der für unsere Stadt wichtigen Gewerbeflächen an erschlossenen, ökologisch weniger bedeutsamen Stellen zu sorgen.

Quelle SPD-Wuppertal, Parteitage

Bereitschaftspolizei zieht 2021 um

WZ WUPPERTAL 25. Juni 2015

Von Andreas Boller

Land plant Baubeginn an der Parkstraße 2019. Wird Platz für die neue Forensik geschaffen?

Peter Sondermann/ City Luftbilder In der unmittelbaren Nachbarschaft der Landesschulen wird der Neubau der Bereitschaftspolizei an der Parkstraße ab 2021 gebaut.
Ronsdorf. Mit der Jugendvollzugsanstalt sowie den Landesfinanz- und Justizvollzugsschulen sind an der Parkstraße bereits drei Landeseinrichtungen in Betrieb. Die vierte könnte ab 2021 mit der Bereitschaftspolizei folgen. Diese Auskunft hat die FDP-Ratsfraktion von der Verwaltung auf eine Anfrage zu den Umzugsplänen der Bereitschaftspolizei erhalten. Erstmals werden offiziell konkrete Daten genannt: Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) plant den Beginn für einen Neubau an der Parkstraße im 2. Quartal 2019 und geht von einer Bauzeit von zwei Jahren aus.

Stadt will auf dem Gelände hochwertige Bebauung

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Kleine Höhe darf keine Gewerbefläche werden

WZ Donnerstag, 29. August 1991
Wuppertaler Leserbriefe/Sprockhövel

Zum Artikel von Michael Hartmann „Bei Gewerbeflächen mehr Mut beweisen“ vom 20. Juli

„Kröten statt Arbeit?“ Diese Frage stellt Herr Hartmann am 20. Juli in seinem Kom

mentar zur Klage des CDUVorsitzenden Hermann Josef Richter über die scheinbare Mutlosigkeit der Politiker und Politikerinnen, Entscheidungen zur Ausweisung von Gewerbeflächen zu treffen. Herr Richter führt in seiner Argumentation wieder das Thema Kleine Höhe ins Gespräch.

Die Kleine Höhe darf meiner Ansicht nach aus ökologischen Gründen nicht als Gewerbegebiet ausgewiesen werden. Dies beschloß auch der Rat der Stadt im Jahr 1984, sogar mit den Stimmen der CDU. Industriegebiete auf der „grünen Wiese“ auszuweisen, widerspricht solchen Erkenntnissen, wonach Wohnen und Arbeiten wieder näher zueinander gebracht werden müssen, um möglichst weite Wege – und damit den Kfz-Verkehr und die Ausweisung von Parkraum – einzusparen.

Benötigte Gewerbeflächen sollten durch die Wiedernutzung von Gewerbeflächen gedeckt werden. Ebenso muß die Industrie ermutigt werden, im Mehretagenbau zu arbeiten. Dies ist auch laut eines aktuellen Gutachtens für Wuppertal die billigere und umweltverträglichere Lösung. Daß moderne Arbeitsplätze eine optimale Anbindung an das

ÖPNV-Netz haben müssen, muß nicht besonders betont werden. Beides trägt jedoch zum sparsamen Umgang mit vorhandenen Gewerbeflächen bei.

Die Entwicklung darf auf keinen Fall dahingehen, daß, wie kürzlich von einem Wuppertaler Unternehmen geplant, pro Arbeitsplatz 300 Quadratmeter Fläche benötigt werden. Hier stimmen die Relationen nicht mehr! Rechnet

man solche Flächenbedürfnisse mit dem Faktor Zeit hoch, dann bauen wir tatsächlich bald die letzten „Krötenplätze“ zu.

Irmgard Wohlert
Mitglied für Die Grünen im Umweltausschuß

Im Deilbachtal Vorfahrt für Natur

Blickpunkt des CDU-Kreisverbands
Wuppertal, 03.05.1985

 

CDU wird Neubau der B7 verhindern

Im Deilbachtal Vorfahrt für Natur

Die CDU will das Deilbachtal retten. Die Pläne für den Neubau der Bundesstraße 7 sollen im Papierkorb verschwinden. Eine entsprechende Initiative des Landtagsabgeordneten Dr. Lichtenberg in Verbindung mit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wurde schon gestartet. Vierspurig hätte die neue Straße, die B7n, im Wuppertaler Norden viel heile Natur zerstört. Nun bleibt die Hoffnung, daß verantwortungsbewußte Politiker der Wuppertaler CDU dem Raubbau ein Ende bereiten können.

„Lügen haben kurze Beine!“… …heißt es im Volksmund und sehr schnell entpuppte sich auch diese ungeheuerliche Lüge der SPD in

Wuppertal, die Bonner Bundesregierung wolle mit dem Bau einer neuen vierspurigen Bundesstraße Dönberg und das Deilbachtal zerschlagen, als ganz schäbiger Täuschungsversuch. So reagierte der CDU-Landtagsabgeordnete, Dr. Hans-Jürgen Lichtenberg, schnell, als der SPD-Abgeordnete Herder diese „Meldung“ den Wuppertaler Zeitungen mitgeteilt hatte. Bald stellte sich heraus, genau das Gegenteil ist richtig! Nicht etwa der Bundesverkehrsminister, sondern der Landesverkehrsminister der Rau-Regierung hat den Bau dieser Straße und die entsprechende Mittelbereitstellung in Bonn beantragt. In einem Brief des Bundesministers für Verkehr an den CDU-Abgeordneten heißt es dazu: „Im Frühjahr 1984 wurden die Bundesländer vom Bundesministerium gebeten, ihre Maßnahmenvorschläge für die zum 1.1.1986 anstehende Fortschreibung des Bedarfsplans für den Ausbau der Bundesfernstraßen anzumelden. Das Land Nordrhein-Westfalen hat diesen Maßnahmenkatalog im Herbst 1984 dem Bundesverkehrsministerium zugeleitet. Dieser Maßnahmenkatalog des Landes Nordrhein-Westfalen enthält auch die B7n zwischen Aprath und Wuppertal. Im übrigen ist dem Bundesverkehrsministerium seit längerem bekannt, daß auf diese Maßnahmeverzichtet werden soll. Ein entsprechender Vorschlag des Landes hätte durch Verzicht auf Aufnahme in den Maßnahmenkatalog zur Bewertung bereits gemacht werden können.“ Desweiteren nahm Dr. Lichtenberg mit dem Velberter Bundestagsabgeordneten und Sprecher der Rheinischen Gruppe in der CDU-/CSUArbeitsgemeinschaft Verkehr im Deutschen Bundestag Verbindung auf, der inzwischen ebenfalls in einem Schreiben versicherte, daß die CDU-/CSU-Fraktion im Bundestag einer Verabschiedung des Gesetzes mit einem solchen Vorhaben B7n „nie zustimmen würde.“ Über diesen gesamten Sachverhalt, hat der Wuppertaler CDU-Politiker

inzwischen den Landesverkehrs

minister im Kabinett Rau, Herr Joachimsen, schriftlich informiert. Bleibt also zu fragen: „Was beabsichtigte die Landesregierung? Wollte sie die Straße bauen und damit Dönberg und das Deilbachtal tatsächlich zerstören? Oder ging es ihr ausschließlich um einen billigen Wahlkampftrick, mit dem sie versuchte, in der Stadt des Herrn Rau in Wuppertal, durch Lügen Stimmung gegen die CDU-/CSU-geführte Bundesregierung in Bonn zu machen?“ Beides ist weder geschickt noch fair. So hat sich wiederum gezeigt, Wuppertal kann sich auf Hans Jürgen Lichtenberg als Anwalt der Bürger verlassen. Hermann Josef Richter, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Stadtrat: „Durch den Bau der B7n würde im Norden Wuppertals und in den Nachbargebieten wertvolle Landschaft zerstört. Das können wir uns überhaupt nicht leisten.“ Denn die CDU ist der Auffassung, daß alle politisch verantwortlich Tätigen die Verpflichtung haben, Natur und Landschaft auch für künftige Generationen zu schützen und zu sichern. Das gilt in besonderem Maß für das Deilbachtal, eine der letzten Natur-Inseln in der ohnehin schon stark zersiedelten Landschaft am Stadtrand. Richter: „Wenn die Schnellstraße nicht gebaut wird, bleibt unseines unserer wichtigsten Naherholungsgebiete erhalten.“ Aufatmen können auch die Wuppertaler, die in Schellenbeck und Sternenberg wohnen. Sie – die ohnehin schon mit der Autobahn A 46 leben müssen -wären von der B7n unmittelbar berührt worden. CDU-Kreisparteichef Dr. Hans-Jürgen Lichtenberg (MdL): „Die neue Straße hätte zwar die A 46 entlastet, doch wiegen die Umwelt-Eingriffe so schwer, daß wir von dem Projekt lieber die Finger lassen. Ich werde mich bei Bund und Land dafür stark machen, daß die B7n ein für allemal aus den Plänen verschwindet.“

Kleine Höhe gerettet

Blickpunkt des CDU-Kreisverbands
Wuppertal, 03.05.1985

Industrieansiedlung gestoppt

Rettung in fast allerletzter Minute: Die Pläne für eine Industrieansiedlung auf der Kleinen Höhe im Wuppertaler Norden sind nun endgültig vom Tisch. Mit ihr flogen auch die Papier-ldeen von einer Ersatzbundesstraße 7 über Aprath, Obensiebeneick und Dönberg in den Papierkorb. „Ein Sieg für den Umweltschutz, ein Sieg der Vernunft,“ kommentiert Stadtverordneter und Landtagsabgeordneter Dr. Hans-Jürgen Lichtenberg (CDU) diese Entscheidung. Lichtenberg war einer der ersten gewesen, der erkannt hatte, daß die Baupläne für die Kleine Höhe aus Umweltschutz-Gründen nicht zu vertreten waren.

Mit 21 Millionen Mark sollte ein heiles Stück niederbergischer Landschaft auf einer 120 Hektar großen Fläche zum Industriegebiet verschandelt werden. Ein ökologisches Gutachten und massive Proteste aus allen Teilen der Bevölkerung ließen schnell Zweifel aufkommt, ob das alles so richtig war. Lichtenberg gelang es, erst seine eigenen Fraktionskollegen vom Gegenteil zu überzeugen. Nach der Kommunalwahl im vergangenen Herbst begriff dann auch die SPD, wo es langgeht: Mit großer Mehrheit entschied der Rat die Einstellung des Bauleitplans für die Kleine Höhe. Lichtenberg freut sich: „Da hat sich mal ein zäher Kampf ausgezahlt.“

„Kleine Höhe“ ist gerettet!

Rundschau, Donnerstag, 17. Januar 1985

Informationsanzeige

Das heftig umstrittene Gewerbegebiet „Kleine Höhe“ ist vom Tisch!

Auf Initiative der Sozialdemokraten wird der Rat in E. seiner nächsten Sitzung den Schlußstrich ziehen:

„Das Bebauungsplanverfahren wird nicht fortgeführt“, heißt es in einem Antrag, den SPD und CDU gemeinsam einbringen werden. Damit bleibt ein wertvolles Stück Natur in Wuppertal unangetastet. SPD-Fraktionsvorsitzender Gerd Scholz: „Unserem Ziel, insbesondere die innerstädtischen Gewerbestandorte zu sichern, sind wir ein gutes Stück nähergekommen.“

SPD-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal

Kleine Höhe verschieben bis hin zur Ringstraße?

Westdeutsche Zeitung Dienstag. 20. März 1984
Velbert-Neviges

Neue Gespräche über das Industriegebiet

Velbert-Neviges. Werden auf dem Gewerbegebiet „Kleine Höhe“ emmissionsträchtige Industriebetriebe angesiedelt? Wird die Ansiedlung noch mit dem gleichen Elan wie in den letzten Jahren betrieben und wie steht die SPD Wuppertal zu den Vorstellungen des Bezirksplanungsrates, das Gewerbegebiet an die Ringstrasse anzuschließen?

Vor zwei Jahren war die „Kleine Höhe“ Thema zwischen der SPD Wuppertal und Neviges. Damals war man übereingekommen, daß – sollte eine Gewerbeansiedlung kommen – muß erst aufgeforstet werden. Außerdem wurde festgelegt, welche Industriebetriebe nicht angesiedelt werden dürfen (Gießereien, Seifenfabrik).

Man wiese jetzt auf die Unruhe bei den Nevigesern hin, denn viele befürchten trotz dieser Zusagen eine erhebliche Belästigung. Jürgen Specht (Planungsausschußvorsitzender, Wuppertal), gab die Zusicherung, daß man alles tun würde, um Beeinträchtigungen im Wohnumfeld zu verhindern.

Eine endgültige Entscheidung scheint noch nicht gefallen und quer durch SPD und CDU ist der Widerstand gegen die „Kleine Höhe“ gewachsen. Hierfür sind sowohl wirtschaftliche, als auch ein verändertes Umweltbewußtsein verantwortlich. Da sind hohe Erschließungskosten für das Gewerbegebiet, die zwar vom Land bezuschußt werden (auch bei all dem Widerstand?), zum anderen ein nachlassendes Interesse der Gewerbebetriebe aus Wuppertal. Doch da gibt es auch das ökologische Gutachten, das sich zwar nicht gegen eine Gewerbeansiedlung ausspricht, aber eine Reihe von Auflagen macht (auch für eine Wohnbebauung). Es gibt aber auch ein Gegengutachten der Bürgerinitiative und Bedenken der Unteren Wasserbehörde. All diese Punkte müssen berücksichtigt werden. Derzeit neigt die Wuppertaler SPD mehr dazu, den Vorschlag des Bezirksplanungsrates zu befolgen, der eine Verlagerung in nordöstlicher Richtung mit Anschluß an Gewerbegebiet Ringstraße vorschlägt. Vorteil: das Gebiet liegt geschützter und schließt an ein bereits bestehendes Gewerbegebiet an. Nachteil: das Gebiet ist nicht im Flächennutzungsplan zur gewerblichen Nutzung ausgewiesen und Grundstücke müßten erst von Wuppertal erworben oder getauscht werden. Die Offenlegung des Bebauungsplanes ist abgelaufen. Die SPD Wuppertal will alle Bedenken und Anregungen prüfen und dann – im Zusammenhang mit den ökologischen Gutachten und den Kommentaren der Unteren Landschaftsbehörden – ihre Entscheidung treffen.

Kleine Höhe wird von CDU abgelehnt

WZ General-Anzeiger Samstag, 17. März 1984
Wuppertal

Kleine Höhe wird von CDU abgelehnt

Dem Bebauungsplan für ein Industriegebiet „Kleine Höhe“ wird die CDU ihre Zustimmung nicht geben. Das stellte gestern Kreisparteivorsitzender Dr. Hans-Jürgen Lichtenberg gegenüber der Presse fest.

„Dieses Industriegebiet würde einen Keil in einen ausgedehnten Grüngürtel treiben,“ betonte Lichtenberg. Man habe das Problem abgewogen und sich „pro Grün“ entschieden.

Die Wuppertaler CDU weiß sich in dieser seit langem umstrittenen Frage einer Meinung mit ihren Parteifreunden des Kreises Mettmann, deren Vorsitzender Heinz Schemken gestern assistierte: „Es lohnt sich, um solche Grünflächen zu kämpfen.“ fh