Aufruf an die Teilnehmer der Menschenkette am 24.01.16

Logo_BI_TextBürgerinitiative „Kleine Höhe“

Feststellung:

1) Die Argumente gegen die Bebauung der KH haben sich in den letzten 30 Jahren nicht geändert. Immense Planungsgelder sind bisher in immer wieder verworfene Planungen investiert worden, da eine rentable/wirtschaftliche Erschließung/Nutzung der Fläche fraglich ist und bleibt. Dennoch musste sie für alle möglichen Belange und Begehrlichkeiten immer wieder herhalten.

2) Politisch hat sich nichts geändert – die GroKo ist weder vor noch nach Bekanntwerden der Absage der Bergischen Diakonie in irgend einer Weise tätig geworden um Alternativen zur Standortfrage zu entwickeln. Reflexartig wurde die KH dem Ministerium angeboten, da finanzielle Investoren-Interessen auf Lichtscheid bestehen.  Aufruf an die Teilnehmer der Menschenkette am 24.01.16 weiterlesen

Tolle Veranstaltung

Logo_BI_TextGratulation an die Veranstalter, die Organisatoren und die vielen Helfer rund um Anna Mahlert, denen es gelungen ist, selbst bei diesem Schmuddelwetter so viele Menschen auf die Straße zu bekommen.

 

Team
ohne Helfer keine Chance

Hände_weg

Menschenkette
Kette voller Menschen entlang der Nevigeser Str.
Kette_Schanzenweg
hin zur Kundgebung am Schanzenweg

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Nahversorgung
https://kleinehoehe.de/nahversorgung-nein-forensik-ja/

Genau!Kundgebung_Natur_geht_Forensik_kommt

 

Gelegenheit zum Dialog

Logo_BI_TextBürger wehren sich, wenn die Gründe des politischen Handels im Dunkeln bleiben

Die BI-Kleine Höhe hat sich, neben der konsequenten Ablehnung der Bebauung der Kleinen Höhe auch immer zur Aufgabe gemacht, Informationen zum Thema zu sammeln und auf dieser Website zur Verfügung zu stellen.

Daher gibt es aktuell eine Reihe von Fragen, zu dessen Beantwortung am 24.01.16 (Link)  die Gelegenheit wäre:
Gelegenheit zum Dialog weiterlesen

Nahversorgung nein, Forensik ja?

Logo_BI_TextAuslegung von Umweltschutz, wie es dem Rat der Stadt beliebt

Auszug_LP-Nord_Nahversorgung_Fokus
Grafik BI / Quelle: Geoportal Stadt Wuppertal zum Vergrößern auf die Karte tippen.

Wie die Stadt Wuppertal mit den Bedürfnissen ihrer Bürger im Bezirk Katernberg umgeht, lässt sich am Beispiel der von vielen erhofften und von der Bezirksvertretung Nahvers_Planmehrheitlich geforderten Ansiedlung eines Lebensmittel-Nahversorgers zeigen:

In einer uns vom November 2015 (zeitgleich mit dem Mucke/Steffens-Forensikbeschluss) schriftlich vorliegenden Begründung zur Ablehnung der Planung heißt es u. A. im Original (Genau so hervorgehoben und unterstrichen!):

„Der derzeit gültige Regionalplan (…) stellt die Fläche zum größtenteil als „Allgemeiner Freiraum- und Agrarbereich“, überlagert mit den Freiraumfunktionen „Regionaler Grünzug“  und „Schutz der Landschaft und landschaftsorientiert Erholung“ dar.  Nahversorgung nein, Forensik ja? weiterlesen

Update worum es geht

Logo_BI_TextWir haben mal wieder unsere Grafiken aktualisiert, um darzustellen welcher Frevel an der Natur hier geplant wird:

Forensik_Natur
Bildquelle: Google-Earth

Mitten in dem Grüngürtel, der das Ruhrgebiet mit dem Rheinland verbindet, beginnt die Stadt Wuppertal mit der Versiegelung der Landschaft und somit den Beginn des Zusammenwachsens der Stadtgebiete, so wie wir es im Ruhrgebiet kennen.

Aus unserer Sicht dürfte hier niemals gebaut werden. Wuppertal beharrt jedoch hartnäckig auf sein angebliches Gewerbegebiet, das hier ungeprüft seit den 70’er Jahren dargestellt wird.

Dabei zeigt der Landesentwicklungsplan mit seinen Landschaftsschutzgebieten sehr deutlich die schützenswerten Gebiete:

Auszug_LP-Nord
Auszug aus Landschaftsplan-Nord, Quelle: Stadt Wuppertal

Weiter Bilder und Grafiken in „Worum es geht“.

 

Infotermin und Gesprächsbericht

Logo_BI_TextGespräch zur geplanten Ansiedlung einer Klinik des Maßregelvollzugs (Forensik)

Die BI-Kleine Höhe sprach am 07.12.2015 zusammen mit Vertretern der Elterninitiative und der Beziksvertretung Katernberg mit Herrn Oberbürgemeister Mucke.
Das Gespräch, das vor allem ein mehr an Transparenz zum Ziel hatte, verlief in freundlicher Atmosphäre. Der versprochene Gesprächsvermerk liegt uns inzwischen vor.

Infotermin und Gesprächsbericht weiterlesen

Presseerklärung  der BI „Kleine Höhe“


Gespräch OB Herr Mucke „Planung einer Forensischen Klinik in Wuppertal“ 07.12.2015

Die BI „Kleine Höhe“ kämpft seit über 30 Jahren aus umwelt-, natur- und klimarelevanten Gründen  gegen eine Bebauung  dieser sensiblen Freifläche zwischen den Städten Wuppertal und Velbert.

Wesentliche Merkmale der Fläche sind:

    • letztes Brückenglied eines Freiflächenverbundsystems
    • typisch bergisches Kulturland landwirtschaftlicher Prägung
    • Kaltluftentstehungszone
    • Standort diverser geschützter Arten in Fauna und Flora
    • hochwertige Ackerböden
    • 6 Bäche haben hier ihre Quelle

Wesentliche Risiken für die teilflächige Bebauung sind:

    • wasserführende Dolinen im Untergrund
    • die Entwässerung und Erschließung der Fläche ist technisch problematisch und unkalkulierbar teuer
    • Oberflächenwasser und Versickerung werden nachhaltig beeinträchtigt – notwendige Kompensation ist ein enormer Kostenfaktor
    • die Abwasserregulierung setzt nicht vorhandene Kooperation der Anrainer und Nachbargemeinde voraus
    • die baugeologische Untersuchung der Region lässt auf unkalkulierbare Risiken bzgl. Standortsicherung von kompakten Gebäudekomplexen schließen
    • justiziable Missachtung des Verschlechterungsgebotes für Fließgewässer
    • erhöhte Kosten durch Eröffnung und notwendige Sicherung einer Altlast

Wesentliche Forderungen sind:

  • Kompletter Verzicht auf jegliche Initialbebauung (Forensik als Türöffner für weiteres Gewerbe)
  • Kompromisslose Einhaltung der Prinzipien der „Allianz der Fläche“ gemäß der Koalitionsvereinbarung 2010-2015 von NRW SPD – Bündnis 90/Die Grünen u.a.:

    1. Reduzierung des Flächenverbrauchs von über 20 ha/Tag auf mind. 5/ha/Tag bis 2020
    2. Vorrang des Flächenrecyclings
    3. Schonung naturnaher Flächen im Außenbereich
    4. Förderung der Innenentwicklung durch Wiedernutzung innerstädtischer Brachflächen
    5. Minimierung von Infrastrukturkosten durch Nutzung bereits vorhandener Erschließungseinrichtungen

  • Entwicklung eines neuen Raumplanungskonzeptes und unter Verzicht auf jegliche Gewerbeansiedlung
  • ggf. max. Bebauung der Fläche durch 1 Windrad zur Imageausrichtung der Stadt Wuppertal (Leuchtturmprojekt Wuppertal-aktiv „E-Mobilität“) und Förderung regionaler Energieversorgungskonzepte (Bürgerstrom)

Logo_TextKontakt: Bürgerinitiative „Kleine Höhe“
Tel.: 02053/422760
info@kleinehoehe.de

Gegendarstellung zum WZ-Artikel WZ-Mobil auf der Kleinen Höhe, vom 27.11.2015

An die Lokalredaktion der WZ; 30.11.2015
Sehr geehrte Damen und Herren der Lokalredaktion Wuppertal,
in ihrem Artikel über das WZ-Mobil auf der Kleinen Höhe, veröffentlicht letzten Freitag, den 27.11. zitieren Sie mich mit dem Satz „Wir wollen uns konstruktiv in das von OB Mucke angekündigte Planungsverfahren einbringen“. Dies ist richtig, jedoch aus dem Zusammenhang gerissen irreführend. Voraussetzung dafür und wesentlich ist, daß vorher ein transparentes, auf sachlichen Kriterien aufgebautes und nachvollziehbares Standortauswahlverfahren durchgeführt wird unter Einbeziehung aller in Frage kommenden potentiellen Standorte. Dies ist offensichtlich bisher nicht geschehen. Damit fehlt der von OB Andreas Mucke angestrebten Vorgehensweise die erforderliche Grundlage.
Dies ist auch Aussage der Pressemitteilung der BI Kleine Höhe vom 26.11., die Herrn Friedemann Bräuer übergeben wurde.

Viele Argumente gegen den Forensik-Standort Kleine Höhe

WZ-Newsline vom 27.11.2015WZ_logo_90x60

Viele Argumente gegen den Forensik-Standort Kleine Höhe – Wuppertal – Lokales – Westdeutsche Zeitung

Von Friedemann Bräuer

Am WZ-Mobil drücken die Gegner der Bebauung ihre Sorgen und ihren Ärger aus.

Andreas Fischer, Bild 1 von 2
Die Stimmung unter den Spaziergängern an der Kleinen Höhe war gestern getrübt. Am WZ-Mobil schilderten sie WZ-Mitarbeiter Friedemann Bräuer ihre Sorgen und Ängste.

 

Wuppertal. Der strahlende Sonnenschein gestern Mittag stand im krassen Gegensatz zu der Stimmung am WZ-Mobil, die zwischen düster und gewittrig schwankte. Es ging darum, dass die Stadt nun statt des vom Land NRW favorisierten Forensik-Standortes auf Lichtscheid die Kleine Höhe für den so genannten Maßregelvollzug für psychisch kranke Straftäter angeboten hat.

Originalartikel  Viele Argumente gegen den Forensik-Standort Kleine Höhe weiterlesen