Pressemitteilung

Die Stadt Wuppertal hat die Pläne (FNP und B-Plan) zum Bau einer Forensik auf der Kleinen Höhe wegen eines Fehlers in der Auflistung der dazugehörigen Unterlagen im Internet erneut offengelegt vom 2.10 bis zum 13.11.2019.

Die Bürgerinitiative (BI) „Kleine Höhe“ hat zwei öffentliche Infoveranstaltungen durch die Stadt Wuppertal gefordert:
1. wegen der Festschreibung von Wohnbauflächen in Wuppertal in den Regionalplan.
2. wegen der Bebauungspläne für eine forensische Klinik auf der Kleinen Höhe.

Die jeweiligen Unterlagen dazu sind so umfangreich, dass die Bürger diese nicht ohne Erläuterung verstehen können. Jeder Bürger hat aber das Recht, in beiden Verfahren Stellungnahmen abzugeben.
Herr Oberbürgermeister Mucke hat leider nur ein Treffen für ausgesuchte Mitglieder der Bürgerinitiative und nicht für die Allgemeinheit zum 30.09.2019 (verschoben auf den 23. 10.) angeboten. Dieses Treffen hat die Bürgerinitiative mit Enttäuschung abgelehnt.Leider ist die Einspruchsfrist für die Regionalplanänderung bezüglich Wohnbebauungen genau am 30.09.2019 abgelaufen.

Die Mitglieder der BI sind der Meinung, dass wir keine interne  Veranstaltung „mit handverlesenen“ Mitgliedern der BI brauchen, sondern ehrliche Informationen für alle interessierten Bürger. Die Stadt Wülfrath hat so etwas bereits frühzeitig hinsichtlich der Regionalplanänderung gemacht.
Leider scheint die Stadt Wuppertal daran nicht interessiert zu sein, vielleicht weil durch mehr Information auch mehr Gegenwind gegen die Bebauung von Grünflächen befürchtet wird.
Der Hinweis aus dem Oberbürgermeisterbüro, dass es ja in der Vergangenheit schon Veranstaltungen bezüglich der Forensik gegeben habe, hilft nicht weiter, da sich in der Zwischenzeit viele Parameter verändert haben.
Die BI „Kleine Höhe“ fordert weiterhin eine öffentliche Infoveranstaltung für die Planung der Forensik auf der Kleinen Höhe!
Hier gibt es nämlich eine Überraschung im Verfahren, da es einen Fehler im Verfahren gab.. Es gibt eine neue Offenlegungsfrist der Forensik-Bebauungspläne vom 2.10. bis 13.11.2019 einschließlich.

Alle Bürgerinnen und Bürger können also erneut Stellungnahmen gegen diese Pläne abgeben: schriftlich oder mündlich zur Niederschrift im Ressort Bauen und Wohnen, Rathaus Wuppertal-Barmen, Johannes-Rau-Platz 1, 42275 Wuppertal, Raum C -227, per Mail an: bauleitplaene@stadt.wuppertal.de oder per Fax an: 0202 563 8035.
Wenn die Stadt es mit der Bürgerinformation sowie der Transparenz innerhalb ihrer Öffentlichkeitsarbeit Ernst meint, gibt es dort auf jeden Fall Handlungsbedarf!

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