Klassisches Eigentor

WZ 18.01.2018

LOTHAR.LEUSCHEN@WZ.DE

Abgesehen davon, dass niemand weiß, wer die SPD in Stadt und Land derzeit berät, scheint der- oder diejenige auch seit langem kein Geld bekommen und deshalb die Arbeit eingestellt zu haben. Anders ist die Reaktion der Genossen auf den möglichen dritten Standort einer forensischen Klinik in Wuppertal nicht zu erklären. Dabei wäre die Parkstraße noch das am wenigsten üble. Dass ausgerechnet Oberbürgermeister Andreas Mucke (SPD) darauf schimpft wie ein Rohrspatz, ist überraschend. War es nicht Mucke, der dem Standort Kleine Höhe aus ökologischen Gründen nur schweren Herzens zustimmte? Seinem Umweltbewusstsein sollte die Parkstraße eigentlich entgegenkommen, und mit ein bisschen Geschick hätte er den möglichen Sinneswandel des Landes sogar noch als eigenen Erfolg verkaufen können.

So ist das eben. Wer seine Berater nicht bezahlt oder vielleicht gar keine zu brauchen meint, der schießt auch mal ins eigene Tor.

Quelle: WZ-E-Pages

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